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Weihnachtsoratorium 2016

Ein Highlight für jeden Sänger

Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist wahrscheinlich eines der bekanntesten Werke der geistlichen Chormusik. Wir haben die Teile I, II, III, V und VI am 11. Dezember 2016 gemeinsam mit den Europäischen Barockorchester Le Chardon und mit den Solisten Margret Hunter (Sopran), Rebecca Blanz (Alt), Markus Brutscher (Tenor) und Ulrich Maier (Bass) in der ausverkauften St.-Marien-Kirche Friesoythe aufgeführt.

Den Kritikern hat es gefallen. „Mit „Jauchzet, frohlocket“ stößt der Friesoyther Motettenchor ein großes Tor auf“, schreibt Horst Hollmann in der NWZ. „Kleine Siemers rund 50 Choristen artikulieren deutlich, wirken bei aller Präzision und Helligkeit nie scharf. Sie meiden jeden lehrerhaften Nachdruck. Chorfugen klingen überaus natürlich. Das vielstimmige „Ehre sei Gott“ fährt den Hörern bis in die Beine, man möchte glatt mittanzen. Und die „stolzen Feinde“ schließlich bringen sie wirklich zum Schnauben.“

Klaus G. Werner spricht in der MT  von einer „Begeisterungswelle“ sowie von „Schwung und Spannung im Auftritt“, die das Konzert ausgelöst habe. „Mit spontanen Ovationen, Bravorufen für die faszinierenden Trompeten und einer Welle der Begeisterung feierte das Publikum Solisten, Chor und Orchester nach der Aufführung“, schreibt er.

Auch die Solisten werden gelobt. Sie seien, so Hollmann, „die reine Wohltat“. Besonders lobt er den Tenor. „Markus Brutscher als Evangelist ist eine Klasse für sich, wenn er sensibel vom federnd leichten Erzählton in eindringlich verkündende Passagen einbiegt.“ Werner betont das „warme Timbre“ der Altistin Rebecca Blanz, die „gesangliche Meisterschaft“ von Margaret
Hunter (Sopran) und die Flexibilität von Ulrich Maier (Bass), der in seinen Arien voluminös. „schlank und anpassungsfähig in den Rezitativen
und Ensembles“ gewesen sei.

Und da wir bei diesem Konzert erstmals mit dem Europäischen Barockorchester „Le Chardon“ von Hajo Wienroth zusammengearbeitet haben, freuen wir uns besonders über die positive Resonanz bei Publikum und Kritik. „Die 19 Instrumentalisten spielen Linien mit Anmut und Logik“, schreibt Hollmann. „Sie verbreiten Behaglichkeit ebenso, wie sie aufrüttelnde Teile bis zur Kurzatmigkeit treiben können. So wandern sie bezwingend zwischen Vorwärtsstreben und Innehalten.“